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| Pressemitteilung 9/2011 |
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Junge Erfinder begeistern Experten Internationaler Schülerwettbewerb bei Firma Grunewald abgeschlossen / Schulen aus Bocholt und Wesel gewinnen / Sonderpreis geht nach Mülheim Wesel, Juni 2011 And the winner is... ein Druck-Sensor, der die Belastung der Anhänger-Deichsel misst. Mit dieser Erfindung hat das Team des Mariengymnasiums in Bocholt kürzlich den internationalen Schülerwettbewerb Innovative Technologien bewegen Europa gewonnen. Das Urteil der Jury: Eine sehr gute Idee, die die Verkehrssicherheit erhöht und einen ökonomischen Mehrwert bietet – einfach eine perfekte Business-Idee. Damit setzten sich in der Werkshalle der Firma Grunewald, die eigens hierfür produktionsmäßig stillgelegt wurde, die fünf Bocholter Schüler im Alter von 16 bis 18 Jahren gegen elf andere Teams aus Oberhausen, Kirchhellen, Mülheim, Borken und Wesel sowie aus Ungarn, Belgien, Frankreich und den Niederlanden durch. Neben der weltweit tätigen Clyde Bergemann GmbH aus Wesel gehören die Grunewald GmbH aus Bocholt, die Lenord, Bauer & Co. GmbH aus Oberhausen sowie die Probat Werke von Gimborn Maschinenfabrik GmbH aus Emmerich zu den ausrichtenden Unternehmen, die alle Mitglieder des Unternehmerverbands mit Sitz in Duisburg sind. Platz 2 ging an die Konrad-Duden-Realschule in Wesel. Die sechs Schüler überzeugten mit einem kombinierten System aus Licht-, Rauch- und Hitze-Sensoren, das im Schulgebäude die Sicherheit erhöht und die Energiekosten senkt. Die Jury lobte nicht nur die Präsentation und das hochwertige, selbst gebaute Modell, sondern auch die preislich gute Realisierungsmöglichkeit. Der dritte Platz ging in die Niederlande: Das Team des Bonhoeffer College Enschede entwickelte ein System, das die Sicherheit an Bahngleisen erhöht. Einen Sonderpreis für das jüngste Team mit den meisten Punkten erhielt die Gustav-Heinemann-Gesamtschule Mülheim; die Schüler hatten einen Wunder-Kleiderschrank konstruiert, der Kleidung und Schuhe automatisch verstaut und PC-gesteuert wieder herausgibt. Alle Teams erhielten handgefertigte Relief-Platten, die die Azubis der gastgebenden Firma Grunewald hergestellt hatten. Die Erstplatzierten erhielten zudem Preisgelder von 100, 200 und 300 Euro. Der Wettbewerb bietet eine sehr gute Möglichkeit, Schüler für technische Berufe zu begeistern. Hierdurch können wir uns schon frühzeitig als interessanter Arbeitgeber für den Nachwuchs von Morgen präsentieren. Außerdem wird es immer wichtiger, Schulen, Wirtschaft und Wissenschaft zu vernetzen, um eine möglichst effektive Schul- und Berufsausbildung zu ermöglichen, erläutert Thorsten Rogmann, Personalleiter der Clyde Bergemann GmbH. Insgesamt zwölf Teams tüftelten seit Monaten im Rahmen des Schülerwettbewerbs an ihren Ideen. Ihre Erfindungen präsentierten sie anhand selbst gebauter Modelle und bei einem Vortrag auf Englisch vor einer Fach-Jury. Bei der Umsetzung ihrer Ideen standen den Teams, die aus interessierten Jugendlichen und einem Lehrer bestehen, Ingenieurinnen und Ingenieure aus den jeweils regional passenden vier mittelständischen Unternehmen zur Seite. Bei der sechsten Auflage des internationalen Wettbewerbs drehte sich alles um das Thema Sensorik. Alltägliche Prozesse sollten von den Schülern neu durchdacht und strukturiert, moderne Sensoren eingesetzt werden – z. B. optische oder magnetische Sensoren oder solche, die mit Temperatur, Druck oder Schall funktionieren. Unsere Kriterien waren: innovativ, praxisrelevant und wirtschaftlich, fasst Hans-Georg Wilk, Geschäftsführer von Lenord + Bauer zusammen. Das Unternehmen hat den Wettbewerb 2005 mit dem Verein Science on Stage aus der Taufe gehoben. Es stellte auch schon einen Schüler nach Abschluss des Projektes im Rahmen einer kooperativen Ingenieursausbildung ein. Für die Schulen ist das Projekt aus mehreren Gründen interessant: Kontakt zu Firmen, Austausch mit Teams aus anderen Ländern und das spielerische Erlernen von Projektmanagement, Präsentationstechnik, Teamarbeit sowie technischen und englischen Kompetenzen. Der internationale Wettbewerb wird pädagogisch betreut vom Verein Science on Stage Deutschland, dieser wird maßgeblich gefördert von THINK ING., der Initiative für den Ingenieurnachwuchs des Arbeitgeberverbandes GESAMTMETALL, sowie vom Unternehmerverband unterstützt. Für die Arbeitgeberorganisation steht die Nachwuchsförderung im Mittelpunkt, wie Elisabeth Schulte, Geschäftsführerin des Unternehmerverbandes, deutlich macht: Viele unserer Mitgliedsunternehmen produzieren Hightech – und benötigen für die Produktion wie auch für ihre Forschungs- und Entwicklungsabteilungen ausreichend Fachkräfte. Dieser Wettbewerb ist ein Baustein von vielen, um hier mittelfristig Abhilfe zu schaffen. Weitere Informationen unter www.schule-bewegt.de ; eine Bildergalerie steht unter www.unternehmerverband.org zur Verfügung. |
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Bildunterschrift „Platz 2“ Sicherten sich den zweiten Preis beim Schülerwettbewerb: Die Schüler der Konrad-Duden-Realschule in Wesel sorgen mit Sensoren für mehr Sicherheit und weniger Energiekosten in ihrem Schulgebäude. Aus Wesel nahmen außerdem noch das Andreas-Vesalius Gymnasium sowie die Städtische Realschule Wesel-Mitte teil. Alle Weseler Schülerteams wurden von Clyde Bergemann betreut. (Foto: Unternehmerverband)
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