Wärmestrom-Messung – SMART Flux Sensor SMART Flux Sensoren messen im Feuerraum kontinuierlich den Wärmestrom als Signal, das gebündelt, gefiltert und verstärkt durch einen Multiplexer an das Analysezentrum SMART Furnace-FACOS geht. Reduzierte Wärmestromwerte sind deutliche Indikatoren für eine notwendige Kesselreinigung, bevor die Effizienz zu stark absinkt.
Messprinzip Wärmestrom-Messung am Wärme- übergang Rauchgas an Wasser-Dampf-Kreislauf:
Die Wärmestrom-Messung erfolgt durch Thermoelemente
Flammen- und Rauchgastemperatur-Messung – SMART IsoTemp SMART IsoTemp misst die Flammen- und Rauchgastemperatur im Feuerraum kontinuierlich und berührungslos. Die zweidimensionale Messung zeigt die Temperaturverteilung einer kompletten Feuerraumebene. Eine nicht gleichmäßig verteilte Verbrennungstemperatur in der Brennkammer führt zu punktuell thermisch belasteten Heizflächen, die das Verschlacken der Feuerraumwand begünstigen. Eine zu hohe Feuerraumendtemperatur kann z. B. ein Hinweis auf eine nicht optimal eingestellte Verbrennung sein, die die Belagsbildung in den Überhitzerheizflächen begünstigt.
SMART IsoTemp zeigt die Temperatur- verteilung einer kompletten Feuerraumebene.
Oberflächentemperatur-Messung – SMART InfraScan SMART InfraScan misst im Feuerraum mit Infrarotsensoren die Oberflächentemperatur der Kesselwand und stellt die Temperaturverteilung farblich dar. Die Oberflächentemperatur steigt dabei mit zunehmender Belagsdicke, so dass hohe Temperaturen Hinweise auf Verschmutzungsschwerpunkte geben.
SMART InfraScan im Einsatz
Gewichtsmessung der Verschmutzungen im Überhitzer – SMART Gauge Sensor Angebracht an den Aufhängerohren, messen SMART Gauge Sensoren im Überhitzerbereich das Anwachsen der Beläge über die Gewichtsveränderungen der Wärmetauscherheizflächen im zeitlichen Verlauf. Zunehmende Verschmutzung wirkt sich als Gewichtszunahme aus, Verschmutzungsschwerpunkte werden somit lokalisiert.
Beispiel: Messergebnisse aus der Messung der Verschmutzungsentwicklung Dehnungsmessstreifen erfassen Gewichtsveränderungen als Signal. Kombiniert mit der Information über die Platzierung der SMART Gauge Sensoren lässt sich die Verschmutzungssituationin Form einer Gewichtsverteilung darstellen.
Hier ist die Verschmutzung innerhalb des Wärmetauscher- bündels stärker als an den Außen- seiten.